Jessica Schall

"Don't  judge a book by its cover" bildet privat wie beruflich ihr Lebensmotto. So ist sie stets bemüht- hinter die - wie auch immer geartete - Fassade zu schauen. Mal mit eindringlich, bestechendem Blick, mal durch sanfte Berührung tief erschütternd. Aufgeschlossen und neugierig erforscht sie die Facetten des Lebens mit dem Wunsch nach eigener Entwicklung.

Über mich auf einen Blick

Taufrische gerade-mal vierzig Jahre alt. Schon immer wohnhaft in Deutschlands quirligster, verheißungsvollster und experimentierfreudigster Stadt, in einem sehr großen Haus mit vielen Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kontexten mit der gemeinsamen Idee, Gemeinschaft zu bauen. Beruflich mit Grenzgängern, Außenseitern und Gestrandeten beschäftigt. Stetig im Versuch, etwas in meinen Klienten in Bewegung zu setzen, was ihnen hilft, selbst in Bewegung zu kommen.
Schon so lange ich denken kann neugierig interessiert am Thema Sexualität mit all ihren Facetten. Auf diesem Spielfeld theoretisch wie praktisch experimentierfreudig. Privat glücklich und aufgeregt verliebt, verfreundet und stets neugierig auf Kulturelles, Kulinarisches, Sinnliches.

Was mir als Leiter/in wichtig ist

Mir ist es generell wichtig, Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten, ihnen Impulse zu geben, die sie in Bewegung setzen, die ihnen helfen, ihre ureigenen Fähigkeiten, Talente und Stärken zu entfalten. Das tue ich in meiner Tätigkeit als Sozialarbeiterin, das tue ich – in meinem Verständnis – durch Massagen / sinnlich-erotische Arbeit und das möchte ich auch gerne durch das Lehren tun. Ich habe keine Scheu vor Konflikten oder dem Äußern und Empfangen konstruktiver Kritik. Es fällt mir leicht, die Führung zu übernehmen, Orientierung und Halt zu bieten, wenn mein Gegenüber gerade unsicher wirkt. Ich bin eher ruhig, meist geduldig und ziemlich belastbar. Dadurch hoffe ich, in den eher fordernden Phasen des Lernens und Erlebens für die Teilnehmer eine gute Stütze zu sein.

Ausbildungen, fachliche Kompetenzen

Systemgastronomin mit Leitungsfunktion
Dipl. Sozialarbeiterin
Mediatorin
Ausbildung/Training in Massage (Lomi Lomi / Honigmassage / Tao-Massage / Anukan)

 

Wir stellen unseren SeminarleiterInnen dieselben sechs Interview-Fragen – hier finden Sie ihre ganz persönlichen Antworten:


Was ist dir wichtiger: Lieben oder geliebt werden?

Geliebt werden ist einfacher. Lieben aufregender. Beides ist toll - einfach aufregend!

Womit solltest du anfangen?

Papiere sortieren und sparen.

Wann hast du zuletzt wirklich etwas riskiert und was war das?

Ich habe die Anukan-Ausbildung hier absolviert – und risikiere es jetzt auch noch, als Assistentin weiterzumachen.

Was hat dich in deinem Leben bisher weiter gebracht: Vernunft oder Unvernunft?

Zu komplex. Oft liegt gerade hinter einem vordergründig unvernünftig wirkenden Verhalten jede Menge Vernunft, wir sind nur gerade nicht vernünftig genug, dies sehen zu können. Und sind an anderen Tagen unvernünftig genug, etwas für vernünftig zu halten, was nur angepasst, unsicher, ängstlich war. Ich versuche stetig, eine gute Balance zu finden zwischen meinem Bedürfnis nach Lust und Entwicklung auf der einen und meiner Furcht und Vorsicht auf der anderen Seite.

Hättest du dich gern selbst als Freund?

Unbedingt. Dann könnten wir immer zusammen essen gehen oder uns gegenseitig Klamotten für Sexparties leihen.

Bist du eher ein Weltenbummler oder eine Heimatscholle?

Heimatscholle auf Reisen.

 

Termine mit Jessica Schall: